Präriestauden:


Ein Stück „Wilder Westen“ für Ihren Garten


Präriestauden: Ein Stück „Wilder Westen“ für Ihren Garten

Bei dem Wort Prärie denken viele von uns direkt an den „Wilden Westen“. Und Sie fragen sich jetzt vielleicht, was Präriestauden überhaupt sind und, wie Sie sich einen Präriegarten vorstellen können. Kein Problem! Präriestauden sind Tiefwurzler aus Nordamerika, die Standorte mit einem durchlässigen Boden bevorzugen und am besten an einem sonnigen Plätzchen gedeihen. Dadurch, dass ihre Wurzeln bis tief in die Erde reichen, gelten sie als robust und pflegeleicht, weil sie bei normalen Temperaturen selten gegossen werden müssen. Sie können sich Ihren anfängerfreundlichen Präriegarten wie die Landschaft im mittleren Westen der USA vorstellen: Hier wachsen viele hohe Gräser und bunte Präriestauden, in denen sich, wenn Sie die entsprechenden Pflanzenarten auswählen, unzählige Insekten wohlfühlen werden. Wir möchten Ihnen im Folgenden unsere liebsten Präriestauden vorstellen, die in Ihrem Präriegarten auf keinen Fall fehlen dürfen.

Echeveria

Die sternförmig wachsende, wintergrüne Schönheit kennen Sie vielleicht auch als Zimmerpflanze. Sie braucht es ganzjährig hell bis sonnig und sollte in Ihrem Garten weder Regen noch Frost ausgesetzt werden. Sie gedeiht am besten in einem Kübel, den Sie im Winter an einen Ort stellen sollten, der idealerweise zwischen 5 und 10 °C warm ist. Die ca. 20 dicken, spitz zulaufenden Blätter, die eine Rosette bilden, sind mit ihrer hellgrau / bläulichen, rötlichen oder grünen, zu den Rändern rot auslaufenden Farbe bereits ein Blickfang für sich. Sie sorgen dafür, dass die Echeveria auch in Haushalten, in denen das Gießen häufiger vergessen wird, problemlos zwei bis drei Wochen ohne Wasser auskommen kann. Ein weiteres Highlight stellen jedoch ihre glockenförmigen Blüten dar, die von März bis Juni in Gelb, Rosa, Rot oder Orange die Blätter überragen und so schon früh im Jahr farbliche Akzente in Ihrem Präriegarten oder Ihrer Wohnung setzen.

Echinacea – oder auch: Der Sonnenhut

Hinter diesem kompliziert aussehenden Namen verbirgt sich der Sonnenhut mit seinen unzähligen sowie vielfältigen Züchtungen. Klar ist: Egal, für welche Art Sie sich entscheiden, der Sonnenhut wird der Blickfang in Ihrem Präriegarten, der Sie von Juli bis Oktober mit bunten, strahlenförmigen Blüten beschenkt, die den sogenannten Igelkopf in ihrer Mitte umringen. Insbesondere der Purpursonnenhut mit seinen purpur-rosafarbenen Blüten ist bei uns Menschen, aber auch bei Insekten wie Bienen und Schmetterlingen sehr beliebt. Er wird neben dem Schmalblättrigen und dem Blassen Sonnenhut auch als Heilpflanze verwendet, die gegen Erkältungen und Entzündungen helfen soll.

Sedum: Der dichte Bodendecker

Dieser dichte Bodendecker, der auch im Winter dekorativ aussieht, ist auch bekannt unter den Namen Fetthenne oder Mauerpfeffer. Wenn Sie die geringen Anforderungen dieser Präriestaude erfüllen, wird sie sich über die Zeit als farbenfroher Teppich in Ihrem Beet oder einem Kübel ausbreiten. Es gibt 500 Arten mit unterschiedlichen Blatt- oder Blütenfarben oder Wuchshöhen, zwischen denen Sie wählen können. Wichtig ist vor allem, dass die sonnenliebenden Stauden nicht zu viel kaltem Wind ausgesetzt sind und es nicht zu Staunässe kommen kann, da diese meistens Wurzelfäulnis zur Folge hat.

Mit Präriestauden holen Sie sich ein Stück des „Wilden Westens“ nach Hause. Und dafür muss noch nicht einmal Winnetou höchst persönlich in Ihrem Garten vorbeischauen.

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